Vor einer Woche ist im Hamburger Kupferteich eine französische Bulldogge ertrunken, weil sie im Eis eingebrochen ist. Das Eis ist viel zu dünn, um die Hundesitterin zu tragen, die noch versucht, den Hund zu retten und ihr Leben einem aufmerksamen Spaziergänger verdankt.

Am Alsterlauf bricht ein Hund ins Eis ein und mit ihm seine Besitzerin. Beide konnten gerettet werden.
Dies passiert nicht nur in Hamburg. Überall mehren sich wieder die Berichte über Hunde, die über viel zu dünne  Eisflächen laufen und dabei einbrechen.
Trotz der Meldungen in der Presse sieht man überall Pfotenabdrücke auf dem Eis.

Alles mit Hund

Dieses Bild entstand gestern beim Gassigehen. Ein kleiner See mitten im Wald, der noch nicht einmal am Ufer eine geschlossene Eisdecke hat, aber ganz offensichtlich von einigen Hunden überquert wurde. Im Falle eines Einbrechens in das Eis, würde die Feuerwehr viel Zeit benötigen, um überhaupt in die Nähe zu kommen.

Hunde haben kein Empfinden dafür, ob das Eis sie trägt oder nicht.
Ein Stöckchen, aufgescheuchte Enten oder Vögel können für Hunde so interessant sein, dass sie einfach losstürmen.

Wer also nicht behaupten kann, dass sein Vierbeiner zu 100% abrufbar ist, sollte in der Nähe von Gewässern einfach zur Leine greifen bis die Eisflächen freigegeben sind.

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