Hundekekse backen gehört zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Und weil Emily mit Sicherheit alle Kekse allein vernichten könnte aber besser nicht soll, bekommen auch Freunde und Familie hin und wieder Nachschub.

Die Teigherstellung und der eigentliche Backvorgang sind in weniger als 30min erledigt. Etwas aufwändiger ist das Portionieren der Kekse. Ob man bereits vor dem Backen Kugeln formt oder während des Backens die Leckerlies abteilt, macht keinen großen Zeitunterschied.

Beim Stöbern nach neuen Backformen bin ich auf eine Backofenmatte gestoßen. Die Matte ist aus Silikon und dient eigentlich der fettarmen Zubereitung von Gemüse, Fleisch oder Pommes. Dreht man die Matte jedoch um, werden aus den Noppen lauter kleine Backförmchen.
Ich habe mich für diese Backofenmatte entschieden, weil ich  runde Trainingssnacks haben wollte und diese Matte beim Auspacken überhaupt nicht chemisch gerochen hat.

 

 

567 Kekse entstehen, wenn man die ganze Backmatte befüllt. Dabei muss nur beachtet werden, dass der Teig auch streichfähig ist. Ihr solltet also einfach etwas mehr Wasser dazu geben als bei einem Teig, den man per Hand formen möchte.
Die Backofenmatte verträgt Temperaturen bis 240°C. Sie kühlt sehr schnell ab, so dass sie nach dem Backen gleicher wieder startklar ist für die nächste Ladung.

Heute gab es mal wieder Käse-Kekse. Das Rezept reicht genau für zwei volle Backmatten. 

100g Dinkelmehl
150g Kartoffelmehl
150g Hüttenkäse
100g geriebener Parmesan
1EL   Sonnenblumenöl
1       Ei
Wasser gerade so viel, dass der Teig streichfähig aber nicht flüssig ist (ich habe ca. 100 ml benötigt)

 

Nach ca. 20 min bei 180°C lassen sich die kleinen Käse-Kugeln einfach aus der Matte schütteln. Nur wenigen muss man noch mit etwas Druck nachhelfen. Die Snacks haben einen Durchmesser von etwas weniger als 1 cm.

Die Matte lässt sich sehr schnell reinigen und platzsparend (zusammengerollt) verstauen.