Fast jeder hat sich schon einmal vorgenommen, mehr Sport zu treiben. Oft scheitern die guten Vorsätze jedoch an der mangelnden Zeit, am schlechten Wetter oder an der körperlichen Fitness.
Hundehalter haben es dabei viel einfacher als Menschen ohne Hund.

Gemeinsam gegen den inneren Schweinehund

Sie müssen sowieso bei jedem Wetter raus. Die Gassi-Zeiten sind meist fest eingeplant und durch das regelmäßige Spazieren ist eine gewisse Grundkondition bereits vorhanden.

Vorbereitung

Die Sportart sollte auch hierbei nach den Bedürfnissen und spezifischen Eigenschaften von Mensch und Hund ausgewählt werden. Nicht jeder Hund hat Spaß am Joggen. Und Rassen, die zu Hüft- oder Ellbogendysplasie neigen, sollten gar nicht erst damit anfangen.
Für Welpen ist Ausdauersport nicht geeignet.
Um sich für eine Sportart zu entscheiden, ist es ratsam, einen Check beim Tierarzt machen zu lassen und sich auch mit dem Hausarzt über die eigenen körperlichen Voraussetzungen abzusprechen.
Bei allen sportlichen Möglichkeiten ist es wichtig, das Leistungspensum langsam zu steigern, die richtige Ausrüstung zu finden und Überhitzung zu vermeiden.
Der Hund sollte Grundkommandos wie „Sitz“ und „Bei Fuß“ beherrschen und abrufbar sein.

Den Jahreszeiten angepasst

Im Sommer müssen die Aktivitäten auf die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Asphaltstraßen und Gehwege können von der Sonne so aufgeheizt sein, dass sich der Hund an den Pfoten schwer verletzen kann. Wald- und Feldwege eignen sich dann am besten. Auch sollte immer etwas Wasser dabei sein.
Im Winter können Streusalz und Splitt zu Verletzungen führen. In der dunklen Jahreszeit ist es ausserdem ganz wichtig, Reflektoren an der Kleidung zu tragen und dem Hund eine Sicherheitsweste oder ein Leuchthalsband anzuziehen.

Los geht’s!

Wir haben uns ein paar der beliebtesten Sportarten mal angesehen und geben Tipps zur Ausrüstung und zum Training.