Obedience

Worum geht es?

Obedience („Gehorsam“) ist die hohe Schule der Unterordnung. Dabei geht es um das schnelle und exakte Ausführen bestimmter Aufgaben und um ein harmonisches Hund-Halter-Team. Zu Übungen wie Sitz!, Platz! und Fuß laufen kommen noch andere Aufgaben dazu.

  • Apportieren
  • Eigenidentifikation (Geruchsunterscheidung)
  • Positionswechsel auf Distanz (Wechsel zwischen Sitz, Platz, Steh)
  • Vorausschicken in eine Box (ein mit Pylonen markierter Platz)
  • Wesensfestigkeit (Sozialverträglichkeit mit Menschen und anderen Hunden)
  • Ablegen

Motivation

Ohne Spaß an der Arbeit geht bei Obedience nichts. Jeder Hund hat eine andere Motivation, die ihn bestimmte Dinge gern tun lässt. Das kann ein Ball, ein Leckerlie oder der Clicker sein. Eine Voraussetzung für Obedience ist jedoch, dass Hund und Halter ein so enges Team bilden, dass der Hund dem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat. Das erfordert vom Halter viel Einfühlungsvermögen und Kennenlernen der physischen und psychischen Signale seines Hundes. Wenn man weiß, wie man seinen Hund motiviert und dessen volle Aufmerksamkeit bekommt, ist ein Arbeiten auf Distanz überhaupt erst möglich. Die Grundübungen des Obedience kann jeder zuhause üben. Sitz!, Platz! und Fuß! erleichtern auch viele Alltagssituationen. Tägliches Üben  macht auch dem Hund viel Spaß. Dabei sollte man nur darauf achten, dass die Übungseinheiten nicht länger als 10min dauern. Danach lässt die Konzentrationsfähigkeit nach, die Erfolgserlebnisse bleiben aus und der der Hund verliert so die Motivation.

Für wen ist Obedience geeignet?

Körperliche Belastung gibt es bei Obedience nur in sehr geringem Maße. Daher ist dieser Hundesport für alle Hunde und vor allem auch für Menschen mit Handicap geeignet. Bei der Teilnahme an Prüfungen und Wettbewerben werden körperliche Einschränkungen des Hundes auch in der Bewertung berücksichtigt.