Rally Obedience

Eine recht neue Hundesportart erobert derzeit die Hundeschulen und Vereine. Rally Obedience.
Charles „Bud“ Kramer entwickelte diesen Sport in den USA, wo die Zahl der begeisterten Anhänger sehr schnell zunahm.
Inzwischen gibt es auch in Deutschland viele Möglichkeiten, diesen Sport auszuüben. Ob man in einer Hundeschule, in einem Verein oder allein im Garten trainieren möchte, für jeden ist das Richtige zu finden.
Doch was ist das Besondere an Rally Obedience? Es macht einfach viel Spaß und ist für jedes Mensch-Hund-Team geeignet.
 Rally Obedience 037

Worum geht es?

Mensch und Hund absolvieren gemeinsam einen Parcour mit ca. 20 Übungsstationen. An jeder Station erklären ein oder mehrere Schilder, was hier zu tun ist und wohin es weiter geht.
Der Hund läuft dabei bei Fuß und kann durch beliebig viele Sicht- und Hörzeichen geführt werden.
Rally Obedience 008
Die Übungen sind vielfältig und unterschiedlich anspruchsvoll. Sie beinhalten Elemente aus dem Alltagstraining (z. B. Sitz!, Platz!, Bleib!) und aus dem Obedience (z. B. Wendungen um 90°, 180°, 270° oder 360°, Slalom durch Pylonen, Vorsitzübungen) in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.
Ein Parcour sollte in vier Minuten möglichst fehlerfrei vom Mensch-Hund-Team durchlaufen werden.

Motivation

Die wichtigste Motivation für Rally Obedience ist der Spaß am gemeinsamen Training. Es darf und soll kommuniziert werden. In der Beginnerklasse und im Training sind auch Leckerlies erlaubt. Die Fellnase darf während des Parcours nach Lust und Laune angesprochen, gelobt, angefeuert und motiviert werden.
Für Hundehalter, die sich bis dahin noch nicht viel mit Alltagstraining beschäftigt haben, gibt es einen weiteren positiven Aspekt. Durch das Training beim Rally Obedience lernt der Hund, sich auf seinen Halter und dessen Kommandos zu konzentrieren. Dadurch wird das Training in Alltagssituationen für Mensch und Hund einfacher.

Für wen ist Rally Obedience geeignet?

Man kann es kurz zusammenfassen: Rally Obedience eignet sich wirklich für jeden.
Der Parcours kann den Anforderungen der jeweiligen Teams angepasst werden. Es gibt keine Rassen- oder Altersbeschränkung. Auch für Senioren oder Menschen mit Behinderung ist dieser Sport geeignet.