Vielseitigkeitssport

Worum geht es?

Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst – aus diesen Elementen besteht der Vielseitigkeitssport.
Bei der Fährtenarbeit wird eine Fährte aus 400 bis 800 Schritten verfolgt und bis zu 3 Gegenstände müssen angezeigt oder verwiesen werden.
Die Unterordnung beinhaltet schon bekannte Elemente aus der Begleithundprüfung. Verschiedene Kommandos und Apportieraufgaben müssen fehlerfrei ausgeführt werden.
Der Schutzdienst bedeutet Gehorsam in Grenzfällen und beinhaltet Elemente, die in ähnlicher Form bei der Ausbildung von Polizei- oder Wachhunden zu finden sind.

Motivation

Aufgrund der Schutzdienstarbeit ist der Vielseitigkeitssport sehr umstritten. Dabei geht es um das Umschalten des Hundes von einer starken Reizsituation in den Gehorsam zurück. Beim Vielseitigkeitssport dreht sich alles um den absoluten Gehorsam, Nervenstärke und Disziplin. Es ist eher eine Ausbildung der Wesensfestigkeit eines Hundes. Oft wird vermutet, dass es darum geht, Beißhemmungen abzubauen. Dem ist nicht so. Viel mehr geht es um Beutespiele und die Sicherheit durch den Halter.

Für wen ist der Vielseitigkeitssport geeignet?

Nur sehr disziplinierte und nervenstarke Hunde und Halter sollten diesen Sport ausüben. Für die spätere Ausbildung zum Rettungshund ist der Vielseitigkeitssport zum Beispiel eine sehr gute Voraussetzung. Unsichere Hunde und Halter, die nicht 100% konsequent sind, sollten lieber die Finger davon lassen.